Klara Berchtold regelte 12.000 Euro Versandhandelsschulden in nur 14 Monaten
Klara Berchtold kaufte jahrelang per Rechnung bei Versandhändlern ein. Kleine Beträge summierten sich auf 12.000 Euro bei neun verschiedenen Unternehmen. Mahngebühren und Verzugszinsen trieben die Summe weiter hoch. Berchtold verlor die Übersicht und ignorierte die Post.
Eine Beraterin sortierte die Forderungen
Berchtold ging zu einer Verbraucherschuldnerberatung. Die Beraterin forderte von allen Versandhändlern aktuelle Forderungsaufstellungen an. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Forderungen bereits an Inkassofirmen verkauft waren. Die Beraterin prüfte jede Mahnung auf Rechtmäßigkeit und fand überhöhte Gebühren bei drei Händlern. Nach Reklamation sanken die Schulden auf 10.400 Euro.
Vergleichsangebote wurden akzeptiert
Berchtold bot jedem Gläubiger eine Einmalzahlung von 60 Prozent der Forderung gegen Restschuldverzicht an. Sie finanzierte dies durch einen Kleinkredit mit 6,2 Prozent Zinsen. Sieben Gläubiger akzeptierten sofort, zwei verhandelten auf 70 Prozent. Berchtold zahlte insgesamt 6.800 Euro und war damit alle Forderungen los. Den Kredit tilgte sie in 14 Monaten mit monatlich 500 Euro.
Heute kauft sie nur noch bei verfügbarem Geld
Berchtold nutzt keine Rechnungskäufe mehr und bezahlt alles sofort. Die Erfahrung lehrte sie, dass kleine Beträge sich schnell zu großen Problemen entwickeln können.