Lisa Wengenroth verhandelte ihren Studienkredit neu und zahlte 4.000 Euro weniger
Lisa Wengenroth schloss ihr Masterstudium mit 28.000 Euro Studienkrediten ab. Die Rückzahlung sollte über zehn Jahre laufen, mit monatlichen Raten von 310 Euro. Bei genauerer Prüfung stellte sie fest, dass der Zinssatz bei 5,2 Prozent lag.
Sie holte sich externe Einschätzung
Wengenroth wandte sich an eine gemeinnützige Schuldenberatungsstelle. Dort analysierte ein Berater ihre Vertragsunterlagen und identifizierte Spielräume für eine Umschuldung. Er zeigte ihr drei Alternativkredite mit Zinssätzen zwischen 2,8 und 3,4 Prozent. Die Beratungsstelle half ihr, einen konkreten Antrag zu formulieren.
Der Wechsel dauerte vier Wochen
Wengenroth beantragte eine Umschuldung bei einer Direktbank. Nach Prüfung ihrer Bonität erhielt sie Zusage für 28.000 Euro zu 3,1 Prozent Zinsen. Sie löste den alten Kredit ab und senkte ihre monatliche Rate auf 265 Euro. Über die verbleibende Laufzeit spart sie insgesamt 4.200 Euro an Zinszahlungen.
Heute zahlt sie schneller ab
Wengenroth nutzt die eingesparten 45 Euro pro Monat für Sondertilgungen. Sie plant, den Kredit in sieben statt zehn Jahren abzubezahlen. Ihr Rat an andere Studierende: Verträge nach zwei Jahren neu prüfen lassen, weil sich Zinskonditionen ändern und Neuverhandlungen oft möglich sind.