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Langfristige Mentorenschaft für systematischen Schuldenausstieg

Annika Hollerbach vermied Privatinsolvenz durch strukturierte Gläubigerverhandlung

Annika Hollerbach vermied Privatinsolvenz durch strukturierte Gläubigerverhandlung

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Annika Hollerbach schuldete sieben verschiedenen Gläubigern insgesamt 44.000 Euro. Mahnungen stapelten sich, und zwei Inkassofirmen drohten mit gerichtlichen Schritten. Sie sah keinen Ausweg mehr und erwog eine Privatinsolvenz.

Die Beratungsstelle prüfte alle Forderungen

Hollerbach wandte sich an eine anerkannte Schuldnerberatung. Die Beraterin forderte von jedem Gläubiger eine detaillierte Aufstellung der Forderungen. Bei drei Inkassofällen stellte sich heraus, dass Teile der Forderungen verjährt oder fehlerhaft berechnet waren. Allein dadurch reduzierten sich die Schulden um 8.600 Euro.

Verhandlungen führten zu Teilerlassen

Die Beratungsstelle schlug den Gläubigern einen außergerichtlichen Vergleich vor. Hollerbach bot an, 28.000 Euro in Raten über vier Jahre zu zahlen. Fünf Gläubiger stimmten zu und verzichteten auf Restforderungen. Die beiden größten Gläubiger akzeptierten Ratenzahlungen ohne weitere Zinsen. Hollerbach zahlt nun monatlich 580 Euro, die sie aus ihrem Einkommen stemmen kann.

Nach zwei Jahren ist die Hälfte weg

Hollerbach hat bereits 14.000 Euro abbezahlt und liegt im Zeitplan. Ohne die Beratung wäre sie in die Insolvenz gerutscht, was ihre Kreditwürdigkeit für sechs Jahre zerstört hätte. Heute hat sie wieder Kontrolle über ihre Finanzen und plant voraus.