Tobias Gerlach beendete seine Dispofalle mit einem simplen Drei-Schritte-Plan
Tobias Gerlach lebte drei Jahre lang dauerhaft im Dispositionskredit. Jeden Monat rutschte sein Konto 6.500 Euro ins Minus. Die Bank berechnete 11,8 Prozent Zinsen, was monatlich 64 Euro kostete. Gerlach kam nie aus diesem Kreislauf heraus.
Eine Beraterin zeigte ihm die Zahlen
Gerlach kontaktierte eine Schuldnerberatungsstelle. Die Beraterin rechnete vor: In drei Jahren hatte er über 2.300 Euro nur für Dispozinsen gezahlt. Sie stellte einen konkreten Plan auf. Schritt eins: Umwandlung des Dispos in einen Ratenkredit mit 4,6 Prozent Zinsen. Schritt zwei: Einrichtung eines zweiten Kontos für fixe Ausgaben. Schritt drei: Automatischer Sparplan für 80 Euro monatlich.
Die Umsetzung brauchte Disziplin
Gerlach beantragte den Ratenkredit und zahlte den Dispo komplett aus. Seine monatliche Rate betrug 180 Euro statt der bisherigen 64 Euro Zinsen plus schwankende Tilgung. Das neue Konto nutzte er ausschließlich für Miete, Versicherungen und Nebenkosten. Nach 18 Monaten hatte er 5.000 Euro abbezahlt.
Heute bleibt das Konto im Plus
Gerlach tilgte die restlichen 1.500 Euro mit einer Jahresprämie. Sein Sparkonto wuchs parallel auf 1.400 Euro an. Diese Reserve verhindert, dass er bei unerwarteten Ausgaben wieder ins Minus rutscht.